Istreth-Experiment¶
Das Istreth-Experiment ist ein von den Zithari betriebenes planetenweites Forschungsprojekt. Die Hybridpopulation entstand ursprünglich auf Zitera aus Zithari und Istrani und wurde anschließend vollständig auf Istreth angesiedelt. Sie ist gegen den Sterilitätseffekt immun. Alle biologischen Einwohner Istreths sind Hybriden; der beziehungsweise die Silbernen gehören als technische Amtsträger nicht zu dieser Population. Istreth wurde wegen seiner Ähnlichkeit mit Zitera gewählt; eine künstlich begrenzte technische Entwicklung und „saubere“ Technik sollen Umwelteinflüsse kontrollieren.
Wer die Fassade durchschaut, wird durch blaue Transportstrahlen auf eine von 48 Orbitalstationen versetzt. Vor 304 Jahren wurde die damals bestehende Bevölkerung über die Wahrheit informiert und umgesiedelt; ihre Geschichtsaufzeichnungen wurden auf dem Planeten beseitigt. Diese Darstellung stammt von S'syth.
Das Experiment ist ethisch umstritten. S'syth rechnet mit einem möglichen Ende nach weiteren 50 bis 100 Jahren, falls keine Ergebnisse erzielt werden. Im Epilog besteht Hoffnung, das Schutzfeld so anzupassen, dass eine Fortsetzung nicht nötig ist; ein tatsächliches Ende wird noch nicht bestätigt.
Kontrollinfrastruktur¶
Der Turm von Gizglen ist zugleich Forschungseinrichtung der Bewohner, Forschungseinrichtung der Zithari und Kontrollzentrum der planetaren Täuschung. Das elektromagnetische Feld stellt unter anderem den ursprünglichen Mond Ziteras und dessen relevante Auswirkungen dar, obwohl Istreth selbst keinen Mond besitzt.
Die Zithari stellen außerdem die Schwebebahn als leistungsfähige öffentliche Infrastruktur bereit. Dadurch soll die Hybridbevölkerung nicht auf die Entwicklung von Verbrennungsmotoren und Automobilen gelenkt werden; technische Entwicklung und Umweltbedingungen bleiben kontrollierbar.