Dinge, die ich irgendwann mal beachten muss!¶
Diese Datei sammelt offene Entscheidungen für eine spätere Überarbeitung der Romane. Sie gehört zur redaktionellen Ebene des Wikis und stellt keine zusätzliche innerweltliche Quelle dar.
Für die Gewichtung der hier enthaltenen Festlegungen gilt die Kanonhierarchie. Solange eine Angabe nicht in Roman oder Kurzgeschichte belegt ist, gehört sie zur Ebene author_knowledge.
Erledigte Punkte¶
- TRAPPIST-1e und vierter Planet: Kein Widerspruch. Exoplanetenbezeichnungen beginnen mit „b“; TRAPPIST-1e ist daher tatsächlich der vierte Planet des Systems.
- AIGIS-Akronym: Die wechselnden Bedeutungen von G – „Gravitational“, „Galvanic“ und Nathalies philosophisches „Gestalt“ – sind ein absichtlicher sprachlicher Witz und kein Fehler.
- Besatzungszahl der YOSHIDA: 752 Personen sind verbindlich; 700 ist gerundet.
- Missionsstart: Die TRAPPIST-1-Mission der YOSHIDA startet verbindlich am 21. Juli 2033. Das Datum ist in Nathalies späterem Kommandocode
2-1-7-2-0-3-3kodiert. - Hyperraumschwelle: Exakt 0,5 c sind ein verbindliches Gesetz der Hyperphysik. Unterhalb dieser Geschwindigkeit ist kein kontrollierter Hyperraumflug möglich; dieser Punkt benötigt keine Überarbeitung.
- Kopplung zwischen Normalraum und Hyperraum: Ereignisse und Felder des vierdimensionalen Raums können in den Hyperraum durchschlagen; bestätigte Beispiele sind Gravitation und Magnetismus. Die durch Gliese 867 verursachte Austrittsabweichung ist beabsichtigtes Foreshadowing und kein Fehler.
- Karos Warnung auf Istreth: Sie ist kein bestätigtes Beispiel der dimensionsübergreifenden Kopplung. Karo möchte lediglich nicht ausprobieren, wie das stark auf vierdimensionale Energie reagierende Feld mit fünfdimensionaler Energie wechselwirkt.
- Gravitationswaffentests ab 2042: Die Tests sind tatsächlich die Ursache der Erdbeben; Karo hat korrekt gerechnet. Innerhalb der Romanwelt bleibt dies mangels Beweisen unbekannt. Ihre weitergehenden Vorwürfe gegen Eskelinen und die Peer-Reviews sind damit nicht automatisch bestätigt.
- „Reinigungen“ auf Istreth: Es sind ausnahmslos zitharische Transporte auf Orbitalstationen, keine Hinrichtungen. Sie sind auf Überleben ausgelegt; die Belastung des fünfdimensionalen Nadelöhrs kann im Einzelfall dennoch tödlich sein.
- Raketenschiffe im Istreth-System: Die unbekannten Angreifer gehören zu den Zithari und sind Teil der Wachflotte Istreths. Nur die Figuren kennen diese Identität während der Gefechte noch nicht; Klassenname und genaue Waffenbezeichnung bleiben offen.
- Bevölkerung Istreths: Die Zithari-Istrani-Hybriden entstanden ursprünglich auf Zitera und wurden danach auf Istreth angesiedelt. Alle biologischen Einwohner Istreths sind Hybriden; der beziehungsweise die Silbernen sind davon ausgenommen.
- Turm und blauer Mond: Der Turm von Gizglen ist Forschungseinrichtung für die Bewohner, zitharische Forschungseinrichtung und Kontrollzentrum der planetaren Täuschung. Istreths blauer Mond ist eine EM-Feld-Darstellung des realen Mondes von Zitera; das Feld simuliert auch dessen relevante Auswirkungen.
- Schwebebahn: Sie ist bereitgestellte zitharische Technik. Ihr Zweck ist nicht nur Mobilität, sondern technologische Pfadsteuerung: Die Bewohner sollen keinen Bedarf für Verbrennungsmotoren und Automobile entwickeln.
- Ungewöhnlich schneller Universaltranslator: Die schnelle Übersetzung istrianisch-zitharischer Sprachen ist kanonisch, ihre Ursache aber nicht festgelegt. Möglicherweise erkennt das System verborgene sprachliche oder signaltechnische Strukturen, die Menschen nicht wahrnehmen. Eine aktive Datenzuführung durch die Zithari ist nicht belegt.
- Sterilitätsursache auf Zitera: Ein Komet brachte Hyperkristalle in den Stern; deren sechsdimensionale Strahlung verursacht den Fruchtbarkeitsverlust. Die Theorie der Figuren ist objektiv korrekt, im Roman aber noch nicht abschließend beweisbar.
- Rauchquelle nahe der DREAMCATCHER: Die aus der Entfernung beobachtete Rauchquelle, das per Sonde erkundete Dorf und das später besuchte Volibur sind derselbe Ort.
- MAGELLAN 2062–2067: Keine Fehlfunktion. Ein Magnetarausbruch wirkt in den Hyperraum, verschleppt die MAGELLAN ungefähr 150.000 Lichtjahre ins galaktische Halo und lässt sie knapp unter Lichtgeschwindigkeit in den Normalraum fallen. Vier Stunden Bordzeit entsprechen ungefähr fünf Jahren Außenzeit. Der Folgeband setzt 2067 ein. Diese Autorenfestlegung muss nach Fertigstellung des angekündigten ersten Kapitels gegen den Text geprüft werden.
- MAGELLAN-Zeitdilatation: Die für das Verhältnis von vier Stunden Bordzeit zu fünf Jahren Außenzeit notwendige extreme Unterlichtgeschwindigkeit und Flugphase werden im entstehenden Kapitel ausdrücklich beschrieben. Die genaue Zahl wird beim späteren Textcheck geprüft.
- Kernbesatzung: 400 Personen sind die notwendige Mindestbesatzung; 352 weitere Personen ergänzen Fähigkeiten und Redundanz.
- Alter des Archivs: bewusst ungeklärt; mehrere wissenschaftliche Datierungsansätze bleiben bestehen.
- „JXUNVGDR“ und ähnliche Zeichenfolgen: Sie stehen für außerirdische Eigennamen, die das Übersetzungssystem nicht übertragen kann; sie sind keine automatisch verwendbaren Aliasnamen.
- Schreibweise Good Neighbour: Die britische Form ist verbindlich. „Good Neighbor“ bleibt nur als im Manuskript vorkommende Schreibvariante beziehungsweise Suchalias erhalten.
- Datensystem des Archivs: Gemeint ist ein quinäres System mit fünf möglichen Zuständen je elementarer Speichereinheit, nicht „fünf Bits“. Die physikalische Realisierung bleibt offen.
- Genetische Diversität des Erregers: Zum damaligen Untersuchungszeitpunkt zeigten alle analysierten Proben kaum genetische Diversität. Das ist ein begrenzter Stichprobenbefund und keine Festlegung, dass der Erreger grundsätzlich völlig variationslos ist.
- Neun Flüchtlinge von Good Neighbour: Ihr Schicksal bleibt absichtlich unbekannt. Der ausgewertete Archivinhalt bestätigt weder Tod noch Überleben; im umfangreichen übrigen Bestand könnten weitere Hinweise verborgen sein.
Bewusst vertagte Punkte¶
- Größenunterschied zwischen Thorsten Kemp und James Hood: YOSHIDA sagt bei der ersten Konfrontation, Thorsten überrage Hood „um fast zwei Meter“. Da beide Menschen sind, Hood lediglich zu ihm aufsehen muss und keine absoluten Körpergrößen genannt werden, wirkt die Differenz wie eine versehentlich falsche Einheit oder Größenordnung. Bis zur Überarbeitung bleibt der Wortlaut dokumentiert, wird aber nicht in konkrete Körpergrößen umgerechnet.
- Zeitverhältnisse auf Good Neighbour: Die widersprüchlichen Angaben zu Rotation und Tageslänge werden erst bei einer Neubearbeitung festgelegt.
- Identität von Cyrus: Ob Cyrus eine historische Person, der Silberne oder dessen Vorbild, eine spätere Erfindung oder das Ergebnis einer verselbstständigten Überlieferung ist, bleibt bewusst ungeklärt. Keine Lesart wird bevorzugt.
- Endgültige Opferzahl der YOSHIDA-Expedition: 56 Tote sind die letzte ausdrücklich bezifferte Zwischenbilanz. Bei einer Neubearbeitung darf die endgültige Zahl höher ausfallen; bis dahin wird keine Gesamtzahl festgelegt.
- Sicherung des Archivs: Zwölf Prozent sind der letzte ausdrücklich genannte Übertragungsstand. Bei der Neubearbeitung muss festgelegt werden, ob und wie viel des Archivs bis zum Abflug vollständig übertragen oder auf anderem Weg mitgenommen wurde.
- Erneuerung der Warnanlage: Reed schlägt vor, die geschwächte Warnung des Archivs zu erneuern und zu verbessern. Der Roman bestätigt die Umsetzung vor dem Abflug nicht; bei der Neubearbeitung muss entschieden werden, ob die YOSHIDA-Besatzung das Vorhaben ausführt.
- Verbleib der Schafspinguine: Das Manuskript zeigt nicht, ob die an Bord gebrachten Tiere wieder ausgesetzt werden. Bevorzugte Lösung für die Neubearbeitung: Fluse und die anderen Tiere bleiben auf ihrem Heimatplaneten Good Neighbour zurück, auch wenn Emily die Trennung persönlich schwerfällt.
- Emilys Hypothermie: Die Abkühlung auf 32 °C und die dadurch verlangsamte Infektion bleiben bestehen. Plouffes Formulierung „knapp über dem Exitus“ ist medizinisch zu dramatisch beziehungsweise unpräzise und sollte bei der Neubearbeitung angepasst werden.
- Direkte Injektion von Fluses Blut: Im Manuskript erhält Emily als Verzweiflungstat 50 ml unbehandeltes außerirdisches Vollblut. Die Szene soll dramatisch und riskant bleiben, darf sie aber nicht durch eine hochwahrscheinliche Fremdblutreaktion zusätzlich nahezu sicher töten. Für die Neubearbeitung kommen etwa kurzfristig aufbereitetes Serum oder Plasma, ein grob isolierter Wirkstoff oder eine andere improvisierte, aber plausiblere Behandlung infrage.
- MRT, EEG und Infektionsdiagnostik: Das Manuskript zeigt Erregerbefall und Rückgang räumlich auf MRT-Aufnahmen und verwendet EEG-Aktivität, um einen bakteriellen Gehirnbefall zu beurteilen. Gemeint ist eher eine fortschrittliche fiktionale neurologische Diagnostik. Bei der Neubearbeitung sollten Geräte und Messprinzip anders bezeichnet oder ihre gegenüber heutigen MRT- und EEG-Verfahren erweiterten Fähigkeiten erklärt werden.
- „Vitamin“ der Schafspinguine: Der Begriff bleibt vorläufig eine vereinfachte Bezeichnung der Expedition. Bei der Neubearbeitung sollte der Wirkstoff biologisch beziehungsweise biochemisch plausibler eingeordnet und benannt werden.
- Wissenschaftlicher Name der Schafspinguine: „Ovis Gmelini Spheniscidae“ bleibt vorläufig als Expeditionsbezeichnung bestehen, vermischt aber Art-, Gattungs- und Familienbezeichnungen. Ein möglicher neuer binärer Kunstname wäre Ovispheniscus lanatus: eine aus Ovis und Spheniscus gebildete Gattung mit dem Artepitheton lanatus („wollig“). Dieser Vorschlag ist noch kein Kanon.
- Verdopplungszeit des Erregers: Der Archivbericht nennt vier Tage. Bei der Neubearbeitung muss geklärt werden, ob damit Zellteilung, Verdopplung einer messbaren Gesamtpopulation unter besonderen Bedingungen oder etwas anderes gemeint ist. Bis dahin bleibt die Angabe unverändert und als widersprüchlich markiert.
- Größe und Gravitation Good Neighbours: Die Nahmessung der YOSHIDA darf von heutigen Echtweltangaben abweichen, weil unsere Daten aus ungefähr 40 Lichtjahren Entfernung ungenau sein können. Das ist kein zwingender Kanonwiderspruch. Unklar bleibt aber, was „knapp halb so groß“ konkret bezeichnet und wie dies zu 0,7 g sowie der dichten Atmosphäre passt. In der Revision soll der Planet voraussichtlich größer und die Größenangabe präziser werden.
- Entwicklungsdatum des Gravitationsantriebs: Aus YOSHIDA und dem Missionsstart 2033 ergibt sich die Entdeckung der Gravitationsmanipulation ungefähr 2022. DREAMCATCHER datiert die Entwicklung „rund 35 Jahre“ vor 2065, also ungefähr 2030, obwohl GENESIS den Antrieb bereits ungefähr 2025 nutzt. Die DREAMCATCHER-Angabe soll in der noch unveröffentlichten Fassung angepasst werden.