Turm von Gizglen¶
Der Turm von Gizglen ist ein ungefähr 300 Meter hoch geschätztes Bauwerk aus Stahl und Glas. Seine Architektur erinnert Nathalie an das Flottenhauptquartier am Boston Spaceport, steht aber in starkem Kontrast zur übrigen Stadt. Knapp unter der Spitze treten weiße Dampf- oder Qualmwolken aus.
Gesellschaftliche Rolle¶
Nach Aussagen Einheimischer hat der Turm die Schwebebahn bereitgestellt und übernimmt deren Fahrtkosten. Der silbern gerüstete Amtsträger aus Kapitel 4 erklärt, der Turm gebe „Bahn, Licht und Sinn“. Am Gebäude werden tägliche Besucherführungen „zur Stunde des Cyrus“ angekündigt.
Die Bahn ist tatsächlich zitharische Technik. Sie wird bereitgestellt, damit die Bewohner keinen Bedarf für Verbrennungsmotoren, Automobile und deren Infrastruktur entwickeln.
Symbolik¶
Am Eingang befindet sich das Symbol eines Planeten mit sechs Ringen, das auch den vier Gefangenen vor ihrem Verschwinden angeheftet wurde.
Funktionen¶
Der Turm erfüllt drei miteinander verbundene Aufgaben:
- Er ist eine Forschungseinrichtung für die Bewohner Istreths innerhalb ihres künstlich begrenzten technischen Rahmens.
- Er ist eine Forschungseinrichtung der Zithari für das Istreth-Experiment.
- Er ist das Kontrollzentrum der planetenweiten Täuschung und des elektromagnetischen Feldes.
Die historische und dampftechnische Inszenierung verbirgt hoch entwickelte Labore, Rechentechnik und hyperdimensionale Anlagen.
Blauer Mond¶
Über der Turmspitze erscheint ein großer blauer, mondähnlicher Himmelskörper. Er ist kein realer Mond, sondern eine durch das planetare elektromagnetische Feld erzeugte Darstellung des ursprünglichen Mondes von Zitera. Istreth besitzt keinen natürlichen Mond. Das Feld bildet zusätzlich die für die kontrollierte Umwelt relevanten Auswirkungen des dargestellten Mondes nach.
Für Nathalie und Karo bleibt dies in den frühen Kapiteln unbekannt; ihre Scanner liefern keine verwertbaren Ergebnisse und Karo erkennt nur die astronomische Unmöglichkeit der sichtbaren Konstellation.
Führung in Kapitel 7¶
Nathalie und Karo nehmen an einer Besucherführung teil. Im Turm sehen sie eine gewaltige, als Dampfmaschine dargestellte Anlage, deren Dimensionen und gemessene Leistung Karo für physikalisch unplausibel hält. Nathalie folgert, dass die technische Inszenierung der Täuschung und Kontrolle der Bevölkerung dient. Während der Führung fällt erstmals der Name Istreth.