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Erreger von Good Neighbour

Der Erreger von Good Neighbour ist ein außerirdisches Bakterium, das zunächst im Wassereis des größeren Mondes von Good Neighbour gefunden wird. Nach dem Auftauen vermehrt es sich, gelangt durch eine Laborkontamination auf den Planeten und löscht innerhalb von sieben Jahren beinahe die gesamte dortige Zivilisation aus.

Eigenschaften

  • Mehr als 90 Prozent der untersuchten Bakterien überstehen erneutes Einfrieren.
  • Die während der YOSHIDA-Expedition untersuchten Proben zeigen kaum genetische Diversität; dieser Befund ist auf die damalige Stichprobe begrenzt.
  • Der Erreger befällt Menschen und kann unter anderem Lunge, Muskeln, Nervensystem und Knochen schädigen.
  • Chloramphenicol zeigt bei den menschlichen Erkrankten keine ausreichende Wirkung.
  • Schafspinguine sind immun. Ein von ihnen gebildeter Wirkstoff bindet bakterielle Proteine und macht den Erreger unschädlich.

Offener Vermehrungsbefund

Der Archivbericht nennt eine Verdopplungszeit von vier Tagen. Ob damit einzelne Zellen, die gesamte nachweisbare Population oder das Wachstum unter besonderen Versuchsbedingungen gemeint ist, bleibt ungeklärt. Da eine wörtliche Zelldopplung biologisch auffällig langsam wäre, bleibt dieser Punkt bis zu einer Neubearbeitung ausdrücklich widersprüchlich beziehungsweise erklärungsbedürftig.