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Verschwinden von vier Gefangenen

Am 13. September 2065 beobachten Nathalie Kemp-Barrington und Karoliina Korkeaoja verdeckt ein öffentliches Ritual auf dem Marktplatz des unbenannten Dorfes.

Ablauf

Vier gefesselte Bewohner stehen auf stählernen Plattformen. Ein silbern gerüsteter Amtsträger beschuldigt sie, nach einer verbotenen Vergangenheit und einem Ursprung jenseits des „Wortes“ gesucht zu haben. Helfer befestigen silberne Abzeichen in Form eines Planeten mit sechs Ringen an ihrer Brust.

Nach der Verkündung der „Reinigung“ treffen vier blendend helle blaue Strahlen aus dem Himmel gleichzeitig die Plattformen. Danach sind Gefangene und Fesseln vollständig verschwunden; nur sehr schwache Rauchfahnen bleiben zurück.

Spätere Aufklärung

Kapitel 4 erklärt weder Quelle noch Funktionsweise der Strahlen. Später wird jedoch verbindlich geklärt, dass alle „Reinigungen“ zitharische Transporte auf Orbitalstationen und keine Hinrichtungen sind. Auch diese vier Gefangenen werden transportiert.

Karo bezeichnet den Vorgang in Kapitel 5 aufgrund ihres damaligen Wissens als Exekution und schätzt die Strahlen als hochgradig energiegeladen ein. Diese Interpretation ist falsch, aber für ihren damaligen Wissensstand plausibel.

Der Durchgang durch das fünfdimensionale Nadelöhr ist grundsätzlich überlebbar und soll die Betroffenen retten beziehungsweise umsiedeln. Er kann körperlich so belastend sein, dass einzelne Transportierte möglicherweise sterben. Für die vier konkreten Gefangenen werden keine individuellen Spätfolgen erzählt.