DREAMCATCHER¶
Die DREAMCATCHER ist ein Forschungsschiff der MANTURA-Klasse im Dienst der Union Terra. Sie steht unter dem Kommando von Nathalie Kemp-Barrington.
Konstruktion¶
Das Schiff wird als ungefähr 500 Meter langer und 150 Meter hoher Ellipsoid beschrieben.
Diese Abmessungen sind für die DREAMCATCHER belegt. Der Roman erklärt nicht ausdrücklich, ob sie unverändert für jedes Schiff der MANTURA-Klasse gelten.
Besatzung¶
Eine Evakuierungsanzeige in Kapitel 1 belegt eine Besatzungsstärke von insgesamt 177 Personen: 175 erreichen die Beiboote, während Nathalie und Karo in der DREAMCATCHER bleiben.
Später erklären die Zithari, in den Beibooten 173 Lebenszeichen erkannt und alle diese Personen gerettet zu haben. Zwei der 175 Evakuierten sterben demnach während der Flucht vor der Erfassung. Einschließlich Nathalie und Karo überleben insgesamt 175 Besatzungsmitglieder.
- Nathalie Kemp-Barrington – Kommandantin
- Karoliina Korkeaoja – Chefwissenschaftlerin und Erster Offizier
- Jia Li-Ko – Chefingenieurin
- Amber Wilkins – Leiterin der Reparaturtrupps
- Rosina Doblšek – OPS-Offizierin
- Massey – Ensign; Abteilung nicht genannt
Systeme¶
Die DREAMCATCHER verfügt über einen Hyperantrieb und ein Schildsystem. HYPATIA ist die KI des Schiffes; ein eigener Pilotartikel wird erst angelegt, sobald das Schema für künstliche Intelligenzen festgelegt ist.
Für Versorgung und Bordalltag sind eine Hydroponik, Kühlschränke und Stasis-Einheiten belegt. Die Hydroponik verwendet unter anderem einen blau leuchtenden Dünger. Die Messe dient als gemeinsamer Speise- und Aufenthaltsraum. Die Kurzgeschichte zur Geburtstagstorte erwähnt außerdem mehrere Lagerräume und einen Maschinenraum.
Die Begriffe „Warp-Plasma“ und „Flux-Kompensator“ werden in der Kurzgeschichte ausdrücklich als Scherz beziehungsweise Fiktionsreferenz benutzt und bezeichnen keine belegten Systeme des Schiffes.
Ereignisse in Kapitel 1¶
Nach dem Start einer Atmosphärensonde beginnt das elektromagnetische Feld des später Istreth genannten Planeten zu expandieren und zieht die DREAMCATCHER trotz vollen Gegenschubs an. Nathalie ordnet die Evakuierung an. Sämtliche Beiboote geraten ebenfalls in Richtung des Feldes; beim Kontakt brechen ihre Signale ab. Mit dem Eintritt der DREAMCATCHER in das Feld fallen ihre Energiesysteme aus.
Zustand in Kapitel 2¶
Die DREAMCATCHER befindet sich nach einem von Nathalie als Aufprall interpretierten Ereignis aufrecht und nahezu gerade. Die Korridore weisen kein Gefälle auf, obwohl das Schiff nicht für Atmosphärenflüge ausgelegt ist. Der Rumpf und das Schiffsinnere erscheinen überraschend wenig beschädigt; Ort und genaue Umstände der Landung sind in Kapitel 2 noch unbekannt.
Sämtliche regulären Energieerzeuger und damit unter anderem Aufzüge, Transportbänder, medizinische Scanner und die zentrale Steuerung fallen aus. Chemische Notlichter funktionieren ohne Strom. Nathalie und Karo fahren Solarkollektoren an der Oberseite des Schiffes manuell aus. Um 22:12 Uhr Terra-Standardzeit erzeugen diese zwölf Prozent ihrer vorgesehenen Leistung und ermöglichen wenigstens normale Beleuchtung sowie die Aktivierung ausgewählter Steuerungssysteme.
Die Konstruktion besitzt mehrere Gruppen von Solarkollektoren an Ober- und Unterseite. Im Normalbetrieb drehen Motoren Sektionen der Außenhülle, um die Module freizulegen; für den stromlosen Notbetrieb gibt es eine Handkurbel.
Lage und Versorgung in Kapitel 3¶
Die Außenkamera bestätigt, dass die DREAMCATCHER am Hang eines Tafelbergs abgestürzt ist. Eine fast vier Kilometer lange Schneise führt durch den umliegenden Wald; ungefähr die untersten vier Decks sind im Boden versunken.
Mit der teilweise wiederhergestellten Energie funktionieren unter anderem Quartierbeleuchtung, automatische Türen, Interkom, eine Außenkamera und begrenzte Funktionen von HYPATIA. Ein Versuch, per Hyperfunk einen Notruf abzusetzen, scheitert, weil das elektromagnetische Feld sämtliche Kommunikation blockiert.
Arsenal¶
Fünf Decks unterhalb der Zentrale und ungefähr auf halbem Weg zur Außenhülle liegt ein Arsenal mit Waffenkammer und Ausrüstung für verdeckte Operationen. Zur vorhandenen Ausrüstung gehören AIGIS-Anzüge und Kombistrahler.