DREAMCATCHER – Kapitel 7¶
Sachliche Zusammenfassung¶
Die KISS-Flotte erhält Unterstützung durch drei Shektath-Schiffe unter Captain Veltreeni. Noch während der Feldanalyse erscheinen vier unbekannte, raketenförmige Kampfschiffe. Sie kapern die Hyperfunkkanäle, fordern den Rückzug und greifen an. Nach erheblichen Schildverlusten ordnet Jason Finch den Rückzug an.
In Gizglen haben Nathalie und Karo an einer Führung durch den Turm von Gizglen teilgenommen. Dabei fällt erstmals der Name Istreth. Beide folgern, dass die vorgeführte „Dampfmaschine“ und große Teile der technischen Ordnung der Täuschung dienen.
Am Abend folgen sie einer heimlichen Versammlung. Als ein unbenannter dissidenter Redner den Mond und die gelenkte Gesellschaft infrage stellt, unterstützt Karo ihn öffentlich mit wissenschaftlichen Argumenten. Wachen nehmen sie und den Redner fest; Nathalie bleibt dank ihres Deflektors unentdeckt.
Neue kanonische Informationen¶
- Der Name Istreth wird während der Turmführung erstmals etabliert.
- Drei Shektath-Schiffe unter Captain Veltreeni unterstützen die Suchoperation.
- Die Shektath sind technologisch weiter entwickelt, verwenden keinen Normalfunk mehr und sind hier nicht für Kampfeinsätze gerüstet.
- Vier unbekannte Raketenschiffe beanspruchen den Sektor und verfügen über den KISS-Schiffen deutlich überlegene Waffen und Schilde.
- Die unbekannten Schiffe können Hyperfunkgeräte gegen den Willen ihrer Betreiber übernehmen.
- In Gizglen wird ein neues städtisches Stromnetz mit Kupferleitungen und gewachster Papierisolierung verlegt; mindestens ein tödlicher Arbeitsunfall wird berichtet.
- Die Turmmaschine ist nach Nathalies und Karos Bewertung keine echte Dampfmaschine, sondern eine technische Inszenierung.
- In Gizglen existieren lose dissidente Erzählungen über eine künstlich kontrollierte Geschichte und einen falschen Mond.
- Karo wird festgenommen und soll am Abend des 16. September „gereinigt“ werden.
Wissensstand wichtiger Figuren¶
Jason Finch¶
- Weiß weiterhin nicht, dass die DREAMCATCHER auf Istreth liegt.
- Kennt nun eine unbekannte raumfahrende Macht, die den Sektor beansprucht und militärisch überlegen ist.
- Muss sich zurückziehen, ohne die Suchmission abgeschlossen zu haben.
Nathalie Kemp-Barrington¶
- Verwendet Istreth fortan als Planetenname, obwohl der genaue Referent während der Führung für sie zunächst nicht völlig eindeutig war.
- Hält technische Fassade und Herrschaftssystem für bewusste Täuschung und Kontrolle.
- Bleibt bei Karos Festnahme unsichtbar und frei.
Karoliina Korkeaoja¶
- Erkennt die Turmmaschine als physikalisch unplausible Inszenierung.
- Gibt bei der Versammlung Wissen über Mond und Satelliten preis, das Einheimische nicht besitzen sollten.
- Weiß bei ihrer Festnahme nichts von der Suchflotte oder dem Gefecht im Orbit.
Continuity-Hinweise¶
- Beide Handlungsstränge sind ausdrücklich auf den 15. September 2065 datiert.
- „Istreth“ wird ab diesem Kapitel als Planetenname verwendet; zuvor kannten die Figuren den Namen nicht.
- Finchs Einordnung der grünen Waffe als Desintegrator ist eine Vermutung anhand der Farbe.
- Die schnelle Übersetzung der Angreifersprache ist ebenso auffällig wie die Istreth-Übersetzung und bleibt ungeklärt.
- Der Bericht über den tödlichen Stromunfall stammt aus einem Tavernen-Gespräch und wurde nicht von Nathalie oder Karo überprüft.
- Die dissidente Versammlung ist keine klar benannte oder strukturierte Organisation.
- Der dissidente Redner wird im Manuskript nicht benannt. „Karva“ bezeichnet Karo und darf ihm nicht zugeordnet werden.
- Nathalie kann wegen ihres aktiven Deflektors nicht ohne Weiteres eingreifen, ohne ihre Anwesenheit zu offenbaren.