Schafspinguine¶
Schafspinguine sind ungefähr einen Meter große, pflanzenfressende Tiere auf Good Neighbour. Sie verbinden einen pinguinartigen Körper und Schnabel mit gekräuselter Wolle, kurzen Beinen, blauen Augen und abgerundeten Zähnen. Ihr Ruf wird als „Kweh“ wiedergegeben. Sie leben ausschließlich auf einem Kontinent, können weder weit fliegen noch große Wasserstrecken überwinden und haben keine bekannten Fressfeinde.
Die Tiere sind gegen das außerirdische Bakterium immun. Ihr Körper bildet einen von der Expedition vereinfachend als „Vitamin“ bezeichneten Wirkstoff, der Proteine des Erregers bindet und ihn unschädlich macht. Die tatsächliche biochemische Stoffklasse ist ungeklärt. Kleine Blutmengen heilen die infizierte YOSHIDA-Besatzung; anschließend kann der Wirkstoff synthetisch hergestellt und prophylaktisch verabreicht werden.
Für die Behandlung werden mehrere Tiere an Bord der YOSHIDA gebracht. Das veröffentlichte Manuskript erzählt nicht, ob sie vor dem Abflug wieder ausgesetzt werden. Für eine Neubearbeitung ist vorgesehen, dass sie auf ihrem Heimatplaneten verbleiben.
„Ovis Gmelini Spheniscidae“ ist die vorläufige, im Manuskript verwendete Expeditionsbezeichnung. Sie soll die zoologischen Bezeichnungen für Schaf und Pinguin verbinden, entspricht aber keiner sauberen binären zoologischen Nomenklatur. Bis zu einer Neubearbeitung bleibt sie als kanonisch verwendeter Arbeitsname bestehen. Fluse ist das zuerst benannte Individuum.