Hyperraum¶
Der Hyperraum ist ein fünfdimensionaler Raum, den terranische Technik mithilfe des Reed-Kristalls zugänglich macht. Er ermöglicht überlichtschnelle Reisen und Kommunikation.
Kopplung an den Normalraum¶
Der Hyperraum ist nicht vollständig vom vierdimensionalen Normalraum isoliert. Bestimmte Vorgänge und Felder können die Dimensionsgrenze durchdringen beziehungsweise in den Hyperraum „durchschlagen“. Verbindlich belegte Beispiele sind Gravitation und Magnetismus.
Bei Gliese 867 würde der berechnete Kurs die YOSHIDA im Inneren des Sterns rematerialisieren lassen. Die stellare Gravitation verschiebt den tatsächlichen Austritt jedoch in die Korona. Die Abweichung ist kein Navigationszufall, sondern eine frühe Beobachtung der dimensionsübergreifenden Kopplung.
Welche Feldstärken, Reichweiten und weiteren Phänomene eine solche Wechselwirkung erzeugen, wird in YOSHIDA nicht vollständig bestimmt. Die Grundregel selbst ist bestätigter Kanon und wird für spätere Ereignisse bedeutsam.
Ein späteres, besonders starkes Beispiel ist die Verschleppung der MAGELLAN: Die Auswirkungen eines Magnetarausbruchs greifen in den Hyperraum über und schleudern das Schiff ungefähr 150.000 Lichtjahre weit ins galaktische Halo.
Abgrenzung: Istreths elektromagnetisches Feld¶
Karoliina Korkeaoja warnt in DREAMCATCHER davor, den Hyperantrieb im Einflussbereich des planetenweiten elektromagnetischen Feldes Istreths zu aktivieren. Diese Warnung ist kein Nachweis, dass das Feld bereits mit dem Hyperraum gekoppelt ist. Karo weiß nur, dass es extrem auf vierdimensionale Energie reagiert, und will nicht experimentell erproben, wie es sich gegenüber fünfdimensionaler Energie verhält.
Technische Nutzung¶
- Hyperantrieb versetzt Schiffe in den Hyperraum und benötigt eine harte Mindestgeschwindigkeit von exakt 0,5 c.
- Hyperfunk überträgt Informationen durch Hyperraumtechnik.
- Schutzschirme späterer terranischer Schiffe können gespeicherte Energie kontrolliert in den Hyperraum ableiten.